Frisch gepflückt schmeckt doch am besten

Das habe ich heute wieder einmal festgestellt, als ich Beeren direkt vom Strauch aß. In den Geschäften tummeln sich die herrlichsten Früchte, hübsch präsentiert und häufig makellos. Doch auch, wenn sie nur halb so schön aussehen, Macken haben oder eine ungleiche Form…. die aus Omas Garten schmecken einfach besser.

Interessanterweise las ich gestern in einem Buch, in dem die Protagonistin ihren Garten über alles liebt und auch so denkt. Ob mich das für den Eindruck zusätzlich sensibilisiert hat? Mir ist es schon häufiger aufgefallen, doch heute sticht es hervor.

Beeinflusst das Lesen unser Denken so sehr, dass wir die Welt anders wahrnehmen? Erst will man diesen Gedanken abstreiten, doch wenn man genauer darüber nachdenkt, dann trifft es zu.

Wer hat nicht schon einmal etwas romantisches gelesen und dabei darum getrauert, nicht selbst in das Buch kriechen zu können?

Wer stand nicht einmal am Meer, in den Bergen – oder wo auch immer – und dachte an eine Geschichte, die dort spielt?

Wir lassen Bücher häufig sehr nah an uns heran, sie berühren uns. Warum sollten wir sie also vergessen, wenn wir sie nicht in der Hand halten?!

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