Geschichtswissen für Zwischendurch: Das Heimkehrerdenkmal

Das Heimkehrerdenkmal in Friedland (in der Nähe von Göttingen) wurde gebaut, nachdem Konrad Adenauer (der erste Bundeskanzler) einen Anstoß für ein Denkmal gab. Die Umsetzung wurde Künstlern überlassen. Es steht hoch oben und ist sichtbar, noch bevor man im Ort ist.

Am 15.5.1966 kam Adenauer per Hubschrauber nach Friedland und legte den Grundstein. Aufgrund des Aussehens dieses Mahnmales und Adenauers Beteiligung, hat es einen umgangssprachlichen Beinamen bekommen: „Adenauers hohler Zahn“.

Aber warum denn nun in Friedland?

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dort ein Grenzdurchgangslager errichtet und von der britischen Armee betreut. Nach und nach kamen die Kriegsgefangenen dort an. Viele Menschen waren überglücklich, weil die Männer, Väter oder Söhne nach Hause kamen. Andere trauerten – nicht jeder kam zurück.
Dennoch sollen die Kriegsgefangenen singend begrüßt worden sein.

Später nahm das Lager Flüchtlinge aus der DDR auf. Auch heute dient es noch als Flüchtlingslager (das sich übrigens sehr über Sachspenden – z.B. in Form von Kleidung, Bettwäsche und Koffern – freut).

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Ein Kommentar zu “Geschichtswissen für Zwischendurch: Das Heimkehrerdenkmal

  1. Hat dies auf Wunderwaldverlag rebloggt und kommentierte:
    Für Geschichte ist es nie zu spät!

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