Mein liebster Duden!

Zu diesem Beitrag hat mich ein Kommentar von http://wunderwaldverlag.wordpress.com/ bezüglich meiner „Schreibraterei“ inspiriert.

Weiß auch nicht so genau, wie das kam. Der Gedanke war einfach da. Also fangen wir doch einfach mal völlig planlos an:

Auch ich bin der Meinung, dass die Grundlagen der Sprache die Grundlagen des Schreibens sind. Was auch sonst? Ohne Satzbau, Worte, Satzzeichen und den ganzen Kram, könnte man doch gar nichts schreiben! Rechtschreibung, Grammatik… all diese Dinge werden immer wieder von Schreiberlingen, Autoren, Schriftstellern, Genies, Naturtalenten – und wie sie sich noch alle nennen – abgetan. (Wie immer gilt: nicht von jedem. Natürlich nicht. Aber es kommt immer wieder vor. Einzelne Personen denken so. Ich hasse unnötige Verallgemeinerungen.) Man will sich damit beschäftigen, hält es für Unsinn und Kinderkram. Wenn man es perfekt beherrscht. Bitteschön, von mir aus. Doch immer wieder sind gerade die, die am lautesten schreien die, denen das alles nicht so gelingt.

Schreibratgeber schön und gut. Aber sie sind nicht alles auf der Welt. Foren auch nicht. Andere Autoren auch nicht. Deshalb: Duden!

Die Duden sind eine feine Sache (ja, die, nicht der, gibt ja zig verschiedene) und es ist für jedes Bedürfnis einer dabei. Am bekanntesten sind sicherlich der typische, knallgelbe, Rechtschreibduden mit der Nummer 1 und das orange- bis lachsfarbene Fremdwörterbuch mit der Nummer 5. Doch obwohl ich den gelben Duden häufiger nutze, ist er nicht mein Liebling. (Okay, das war gelogen. Ich habe nur einen uralten, der nicht mehr aktuell ist. Ich nutze die Onlinesuche auf http://www.duden.de – aber um die Details gehts ja jetzt gar nicht.)

Ich habe lange überlegt, ob ich mir das Buch kaufen soll, doch vor 1 oder 2 Jahren habe ich es getan: Ich habe ein Herkunftswörterbuch (blaugrau mit der Nummer 7) gekauft!

Und ich liebe dieses Buch. Gut, man braucht es nicht unbedingt, aber es ist toll. Wörter, Redewendungen (und ihr historischer Ursprung), Informationen zur Geschichte der deutschen Sprache…

Hättet ihr zum Beispiel gewusst, dass „schnurren“ sowohl im Mittelhochdeutschen, als auch im Mittelniederdeutschen „snurren“ war und es von dem niederländischen Wort „snorren“ (rauschen, sausen) kommt? Ich bisher nicht. Danke, liebes Duden-Herkunftswörterbuch. 😉

Und nun noch eine Bitte: Ich habe vor mir einen weiteren Duden zu kaufen – was sind eure Lieblinge, welchen könnt ihr mir empfehlen? (Und jetzt enttäuscht mich bitte nicht. Ich wette, dass jemand irgendwelche Duden hat :D) Wirklich aktuell ist nur dieser Band – ihr dürft also jeden anderen nennen (mit Begründung bitte). Ob als Kommentar oder Beitrag auf dem eigenen Blog ist mir gleich 🙂

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4 Kommentare zu “Mein liebster Duden!

  1. Erik Huyoff sagt:

    Ich habe den gelben Duden (01). Aus meiner Sicht ist der auch gut, aber nur, wenn man ihn geschenkt oder sehr günstig bekommt. Denn im alltäglichen Gebrauch nutze ich ihn kaum, sondern greife dann doch auf duden.de zurück, sodass der Mehrwert der Buchausgabe für mich gering ist. Bei uns in der Bibliothek auf Arbeit steht auch noch das Fremdwörterbuch (Nr. 05), aber reingeschaut hab ich da noch nicht ;).

    • kaiglaeser sagt:

      Ja, das stimmt. Die Nummer 1 wird wirklich häufig durch die Internetseite ersetzt. Geht ja auch viel schneller und ist (fast) immer zur Hand! Lediglich dann, wenn mal kein Internet vorhanden ist, wäre man vermutlich manchmal froh, hätte man den Rechtschreibduden 🙂

      Das Fremdwörterbuch habe ich schon ein paar mal aufgeschlagen, aber das ist ein uraltes Dingen. Und irgendwie braucht man es fast nie.

  2. Jahaaa, so mache ich das auch – das Fremdwörterbuch steht in meinem Regal und ist schon ein bisschen speckig vom ständigen Anfassen. Der Online-Duden hat die angenehme Eigenschaft, aktualisiert zu werden. Der „Standard-Duden“ steht bei mir natürlich auch im Regal, und das nicht nur, weil ich vor vielen Jahren das Weseler Konrad-Duden-Gymnasium besucht habe.

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