Geschichtswissen für Zwischendurch – Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Entstehung der Magnetresonanztomographie begann bereits 1946. Erste Versuche an Mensch und Tier gab es aber erst ab 1970. Bei den ersten Versuchen gab es allerdings noch keine Bildgebung und als es sie dann gab, war das Ergebnis nicht detailliert genug, um einen diagnostischen Nutzen daraus zu ziehen.

Erste Magnetresonanztomographen waren außerdem sehr groß und schwer, die Technik noch nicht ausgereift. Dennoch begann der klinische Gebrauch etwa 10 Jahre später. Aufgrund der eingesetzten Magneten gab es einige Unfälle, mit denen anscheinend niemand gerechnet hatte.

Die Bildgebung verbesserte sich nach und nach, diverse Kontrastmittel kamen auf, schließlich sogar das „offene MRT“. Auch die Dauer der Untersuchung konnte immer weiter reduziert werden (am Anfang brauchte man für ein einzelnes Bild mehrere Stunden). Es wird also immer komfortabler für den Patienten.

 

Zum Schluss noch eine kleine Erklärung, wie das überhaupt funktioniert: Der hohe Wasseranteil des menschlichen Körpers ist ein wichtiger Faktor. Durch die magnetischen Impulse werden die Atomkerne in Schwingung versetzt. Das Gewebe „strahlt“ dem Gerät quasi entgegen. Unterschiedliche Gewebearten haben verschiedene Wasseranteile – und somit stärkere oder geringere Reaktionen auf das Verfahren. Kontrastmittel wiederum sollen auf spezielle Gewebsstrukturen (zum Beispiel bestimmte) Tumore ansprechen und sie so auffälliger machen).

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