Das Duell – Vorletzter Stand „Epidemisch Erzwungen“

Ich habe gestern Heft 4 vollgekritzelt. Ja, inzwischen kritzel ich doch wirklich sehr. Aber es ist viel, meine Hand ist ein wenig genervt, wenn ich schreibe (es gibt Tage an denen ich nicht schreibe und welche, an denen ich 10 Seiten oder so schaffe) und dann passiert das eben. Ca. 16 Seiten habe ich noch vor mir, dann bin ich fertig. Also mit dem Schreiben. Das Ganze will ja auch noch abgetippt werden – das ist definitiv ein Nachteil, obwohl man zeitgleich schon ein wenig überarbeiten kann. Abtippen ist aber erst erlaubt, wenn ich komplett fertig bin, das habe ich mir geschworen.

Dass ich überhaupt mal sagen kann, wie viele Seiten etwas noch braucht, grenzt an ein Wunder. Ich plotte ja nicht. Und doch habe ich diese handschriftliche Geschichte wesentlich stärker strukturiert. Ein Kapitel hat immer 4 Seiten. Gut, mal sind es 3 1/2 ein andermal 5 und ein oder zweil Mal sind es 6 geworden. Die Perspektiven wechseln, es gibt eine große Gruppe, da muss man zumindest darauf achten, dass von den wichtigen Personen nicht jemand nur zwei Mal kurz auftaucht. Dazu die Listen mit dem, was passiert ist. Eine Liste mit den Regeln der Gruppe und so weiter. Und das führt dazu, dass ich weiß: vier Kapitel. Wenn es gut läuft drei. Wenn noch irgendwas dazwischenkommt vielleicht fünf. Aber dann ist Schluss.

Die Frage, die sich mit stellte war: wie geht es dann weiter? Ganz einfach. Ich werde Erik Huyoff weiternerven. Und dann wird es auch weiterhin ein Duell geben – ich muss mir nur überlegen, was als nächstes von Hand geschrieben wird. Alles jedenfalls nicht, so komme ich ja doch kaum voran und manchmal nervt es mich. Aber eine Sache auf dem Computer und eine per Hand – das ist schon ganz cool. Mir gefällt dieses „altertümliche“ Schreibinstrument inzwischen echt gut 🙂

Ich muss aber sagen: Ich habe schon großen Respekt vor den Autoren, die früher von Hand schreiben mussten, weil es ja nichts Anderes gab. Mit Füller und Tintenfass, vielleicht sogar mit Feder. Es ist anstrengender – aber irgendwie verbindet es auch mehr mit dem, was eigentlich geschieht. Es hat manchmal beinahe meditative Züge. Ich schweife ab. Ich sollte schreiben – ich will doch im Idealfall heute noch fertig werden. Ziemlich illusorisch, ich weiß. Aber nicht unmöglich. Und sonst… Ist morgen auch noch ein Tag 😉

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