Die Schwierigkeit zu schreiben – oder auch es nicht zu tun

Schreiben kann mühsam sein – es nicht zu tun ist auch nicht leicht. Wie oft kämpft man gegen sich selbst oder die eigenen Launen an, um mit seinen Ideen und Projekten weiterzukommen. Sucht sich Gleichgesinnte, um sich Gegenseitig anzuspornen, setzt sich Ziele. Alles nicht immer einfach und manchmal ein Kampf. Doch momentan ist es anders:

Zur Zeit versuche ich nicht so viel zu schreiben, es nur dann zu tun, wenn ich wirklich richtig Lust darauf habe oder mir etwas zu einer Ausschreibung einfällt. Und es wirklich bewusst zu reduzieren. Ich lese auch kaum noch etwas, versuche zwischendurch mich zu entspannen. Eine Serie zu gucken, zu liegen und nachzudenken (zugegebenermaßen über Schreibideen….) oder kreativ zu sein. Einfach, weil ich merke, dass sich (zum Teil von mir selbst verursachter) Stress gesundheitlich nicht besonders gut auswirkt.

Andererseits frage ich mich, ob es wirklich gut ist das Schreiben zu lassen. Ich habe immer geschrieben, gerade dann, wenn es mir nicht gut ging. Ich vermisse es. Aber es geht eben nicht, wie ich es gern hätte. Deshalb diese halbe Auszeit – eine richtige ist es ja doch nicht, nur eine stark reduzierte Geschichtenmenge und keine Arbeit an größeren Ideen.

Bleibt nur zu hoffen, dass es hilft, damit ich wieder mehr schaffe. Oder dass einfach mal wieder alles etwas besser wird.

Zumindest für die Beseitigung der Weisheitszähne gibt es nun einen Termin – und das wo sie momentan nicht ganz so nervig sind. Aber egal. Eine Baustelle weniger ist vermutlich nicht allzu schlecht. (Auch wenn temporäres Leiden nach der Narkose erforderlich ist? Ich hoffe es…)

Aber nicht nur das Schreiben oder Nichtschreiben beschäftigt mich – ich denke auch immer wieder darüber nach ob ich nicht doch noch irgendeine Möglichkeit finden kann, wie ich zur Leipziger Buchmesse kann – bisher gibt es keine Lösung. Leider. Noch gebe ich nicht auf – aber die Zuversicht schwindet immer mehr.

Im Übrigen habe ich einen Haufen Einträge in meinem Reader nachzuholen. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. So viel, wie alle, denen ich folge, geschrieben haben in den letzten Wochen. Das einfachste wäre natürlich mich auf die aktuellen zu konzentrieren – aber vielleicht habe ich ja etwas Wichtiges verpasst? Ich zerdenke mir meinen Kopf noch, um herauszufinden, wie sich das am besten lösen lässt. Momentaner Stand ist: vielleicht konzentriere ich mich auf die interessantesten Überschriften und schönsten Bilder – und erfülle so, in der Leserfunktion, das, was Frau Stadelmann vom Wunderwaldverlag mal als Tipp zum Blogschreiben gegeben hat: Bilder und Überschriften sind wichtig.

Meinen ersten diesjährigen Blogschreibversuch sieht man hier – allerdings ohne Bild und mit nicht besonders passender Überschrift, weil ich mich zu weit vom Thema entferne. Aber gut, das passiert eben auch.

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6 Kommentare zu “Die Schwierigkeit zu schreiben – oder auch es nicht zu tun

  1. Herzlich willkommen im neuen Jahr 🙂 Danke für die Erwähnung. Und schauen Sie mal, was ich gefunden habe:
    http://www.leipziger-buchmesse.de/Besucher/Messegelaende/Barrierefreiheit/

  2. Und noch was: Wenn die Schreiberei zu anstrengend wird – oh ja, das geht! – einfach die „Kunstrichtung“ wechseln. Mit „Musescore“ kann man ganz leicht selbst Musik machen, kosten tut es auch nüscht und es macht totaaal Spaß – extremer Entspannungsfaktor:
    http://musescore.org/de

  3. Ich drück dir die Pfoten, dass es besser wird 🐾🐱

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