Messecountdown: Holz im Wald, nicht in der Hütte

Wunderwaldverlag

Es ist schon ziemlich mutig, als Verlag, der in erster Linie E-Books produziert, als Aussteller zu einer Buchmesse zu fahren. Nicht nur, weil das E-Book noch immer für viele Lesefans „unsinnliches Elektrozeugs“ ist und allein die Erwähnung bei kleineren und mittleren BuchhändlerInnen Stirnrunzeln hervorruft. Es ist schlicht und ergreifend schwierig, etwas zu präsentieren, das man nicht ins Regal stellen kann. Und liebgewonnene Rituale wie der Blick auf den Klappentext, das erste Durchblättern, das Blähen der Nasenflügel, um den Duft einzusaugen und mit den Fingerspitzen über das glatte Papier zu fahren, fallen auch flach. Das stellt in deutschen Leseraugen übrigens immer noch das größte Manko der „unechten“ Bücher dar. Also auf zur Druckerei und zwei Bäume bestellt!
Tja, und an dem Punkt fragte ich mich, ob ich in der Branche wirklich richtig bin. Denn eigentlich bin ich ja keine Baumtöterin, aber auch kein „woodworrier“ wie die Amerikanerin Susan Stern die Deutschen…

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