Handytipperei

Heute habe ich (wieder einmal) in einem Wartezimmer gesessen und mich gelangweilt. Dann fiel mir etwas zu einer Ausschreibung ein, an der ich eigentlich gar nicht teilnehmen will und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht werde. Dennoch nehme ich die Themen dann gern mal als Anregung und schreibe drauf los. Blöd war nur, dass ich kein Notizbuch dabei hatte. Nicht einmal Stift und Zettel. Also blieb mir nur eine Möglichkeit: auf dem Handy tippen.

Nun bin ich leider nicht gerade ein Freund dieser winzigen Tastatur, für die die Finger irgendwie immer zu groß sind. Wenn das alles wäre, ginge es ja noch, aber nein – das Handy verschlimmbessert ständig, was man schreibt. Autokorrektur nennt sich das – manchmal funktioniert das ja, aber meist…

Wenn aus „doch“ dann „dich“ oder „Dach“ wird, klingt das ein wenig seltsam.

Genau wie die hübsche „Sie“, aus der ein „Sir“ wird.

Habt ihr schon einmal einen „Block in die Menge geworfen“, wenn ihr euch umgesehen habt?

Die Zeit, als „sie“ angesprochen hieß plötzlich „Sue“ und wollte nicht vergehen. Ich meine…. wer stirbt schon gern?

Wenn man sowas später liest, fragt man sich jedes Mal, ob man sich aufregen sollte – oder doch lieber lacht. Letzteres ist vermutlich einfacher. 😉

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15 Kommentare zu “Handytipperei

  1. Das ist ketzt der Moment wo ich dir ein Handy mit OneNote Verknüpfung empfehle 🐾🐱

  2. Reni sagt:

    Auf dem Handy geschrieben 😉 ? hihi

  3. wiesenirja sagt:

    Lachen! – Und immer ein Notizbuch dabei haben! ;->

    • kaiglaeser sagt:

      Das Schlimme ist: Sonst habe ich fast immer eines dabei oder zumindest ein paar Zettel, brauche es aber häufig nicht, wenn man dann doch mal ne Idee hat, fehlt es natürlich ausgerechnet an diesem Tag ;D

      • wiesenirja sagt:

        Stimmt, das ist so. Murphy’s Law. Und nicht immer hat man einen Kassenzettel und kann irgendwo einen Bleistift mopsen … 😉

      • kaiglaeser sagt:

        Genau. Und wenn man dann nicht einmal ein Buch zum Lesen in der Tasche hat, bei dem man auf die paar weißen Seiten kritzeln könnte… 😀

  4. Christian Weis sagt:

    SMSen hab ich schon früher vermieden, soweit es ging. Ich halte es lieber altmodisch mit Papier und Stift – aber immer dabei haben ist natürlich so eine Sache …

    • kaiglaeser sagt:

      Ja, Papier und Stift ist klassisch und gut. Aber so als Notlösung… kann man halt auch mal auf dem Handy schreiben 😀 Mehr als eine Notlösung wird es aber vermutlich auch nicht werden. 😉

  5. finbarsgift sagt:

    ein feiner kleiner Eintrag über ein Thema, zu dem ich auch einiges zu sagen hätte…
    oh diese Wischerhandys überhaupt: these One-Daumen-Machines for modern Dummys…

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