Auf den Geschmack gekommen

Ein Nachteil des Schreibens ist manches Mal wohl, dass man sich mit Themen beschäftigt, auf die man vorher nie gekommen wäre. Natürlich ist das an sich kein Nachteil, sondern etwas gutes – aaaber:

Ich habe mich zum Beispiel viel mit Märchen, insbesondere rumänischen, und (ebenfalls rumänischer) Kocherei beschäftigt. Finde ich sehr interessant. Ersteres, weil Märchen ohnehin toll sind, sie aber teilweise ganz anders sind, als jene, die man bei uns kennt. Das Kochen hat auch einen Vorteil: Wenn man so viele Allergien hatwie ich, dann ist man froh, wenn man neue Ideen findet. Leider klappt das bisher nicht so gut, meist ist eben doch etwas dabei, das nicht geht. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich noch etwas finden werde, das man nachkochen kann.

Nun aber zum Nachteil: Ich bin auf den Geschmack gekommen. Ich musste unbedingt Märchenbücher, Kochbücher und, ganz im Sinne meiner studentischen Interessen, natürlich etwas über kulturelle Aspekte haben. Selbstverständlich nicht nur rumänisch. Nein. Besonders präsent ist auch Polen, andere „Karpatenländer“ sind zu einem kleineren Teil vertreten. Allerdings haben die Märchen auch teilweise andere Themengebiete und sind in einigen Fällen nicht nach Ländern geordnet. In solchen Fällen lobt man sich dann doch echt Gebrauchthändler, vor allem größere, die in den Weiten des Internets herumschwirren und sich sehr kleine Preise leisten können. Denn so ist noch erträglich, was anderenfalls wohl teuer wäre.

Mit Recherche hat das schon nicht mehr viel zu tun. Wohl eher mit neuen Leidenschaften oder alten, die neue Austriebe bekommen. Eine Frage bleibt: Wann soll ich das nur alles lesen?!

(Vermutlich mache ich es mir leicht: Ein Teil wird fürs Erste ausgelagert – veledalantia liest bei Märchen sicher gerne mit. :D)

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Ich bin dann mal verschütt!

Die nächsten Tage werde ich wohl nicht oder kaum anwesend sein. Eventuell stelle ich nachher noch ein paar automatische Posts ein, wenn ich dazu komme. Beachtet nur bitte, dass eine Antwort auf Kommentare entsprechend etwas dauert. 😉

Allen „Schreiberlingen“ wünsche ich für die Zeit gute Ideen und schnelles Vorankommen. 😉

Allen „Lesern“ ein gutes Buch, das ihr kaum aus der Hand legen könnt. 😀

Allen „Fotografen“ hübsche Motive!

Allen „Köchen“ gutes Gelingen und schöne Zutaten. 🙂 (Ich werde euch darum beneiden!)

Entsprechend werde ich auch wenig dazu kommen eure Beiträge zu verfolgen und/oder nicht viel dazu schreiben: Wenn ich wieder fitter bin, hole ich das nach. 🙂

In diesem Sinne: Bis bald!

Messecountdown: Warum eine Buchmesse das Beste ist, was uns passieren kann

Buchmessen als Völkerverständigung und Symbol politischer Freiheit!

Wunderwaldverlag

Wir hatten ja einen sehr durchwachsenen Einstieg in das Jahr 2015. Entweder sahen sich ganze Landstriche unter Schneemassen oder Feuerhagel begraben oder es war lebensgefährlich, einer bestimmten Gruppierung anzugehören, was zu Gehirnwindungseng- und Intelligenzdruckstellen in Sachen Meinungsfreiheit führte. Alles und jeder reagierte auf sämtliche Schmetterlingsflügelschläge. Ich bin sicher, dass das niemand von uns so bestellt hat!

Umso wichtiger ist es, dass wir uns dort positionieren, wo es wehtut, nämlich an dem Punkt, wo eine ziemlich coole Errungenschaft unserer sog. Zivilisation sitzt: Zwar gehören meine Publikationen „nur“ zu den leichteren, es gibt keine großartigen literarischen Texte, Politik stößt den Protagonisten eher beiläufig zu. Und wenn es darin doch mal ein Drama gibt, dann ist es ein individuelles, das weder zu einem Hollywood-Blockbuster führt noch Kontroversen in der Öffentlichkeit auslöst. Aber das ist ein Zeichen für – tadaaa! – Meinungsfreiheit. Ich bin nicht gezwungen, ein Loblied auf das Staatsoberhaupt / die Wirtschaft…

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Aktuelles aus dem Waldhardt Verlag

Waldhardt Verlag

Rocky moutain at sunset - Slovakia

Einige von uns sind zurzeit erkrankt. Aber das hindert uns natürlich nicht daran, nach Programm fortzufahren.

Einige der Werke befinden sich nun bereits im Lektoratsprozess oder haben diesen schon durchlaufen. Weitere werden folgen. Das ist immer eine spannende Zeit, nicht nur für die Autoren.

Mit den Covern haben wir auch schon angefangen. Die Bücher nehmen so erheblich mehr Gestalt an. Ich kann es kaum noch erwarten, endlich ein gedrucktes Buch aus dem Verlag in den Händen zu halten. Aber bis dahin wird noch etwas Zeit vergehen.

Alles optimal nach meinen Ansprüchen unter einen Hut zu bekommen ist oft gar nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Ich habe ja auch noch eine Agentur zu betreuen, die das Geld für den Verlag überhaupt erst erwirtschaftet.

Da ich weder Lektorin noch Korrektorin bin, treibt mir jede Rechnung die ich von den Lektoren bekomme ein paar Tränen in die Augen. Aber das…

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Lasst es euch schmecken: Piroggen

Schon besser! 😀

Wunderwaldverlag

Genüssliche Geschichten aus dem Karpatenbogen. Schreibwettbewerb

Auch unsere polnischen Nachbarn wissen lecker zu speisen. Deshalb finden heute die Piroggen Erwähnung, deren Erfindung oft den Russen zugeschrieben wird, welche sie aber „nur“ übernommen haben. Inzwischen findet man die kleinen §Hungerbötchen“ sogar in Kanada, wo sie von Einwanderern sehr populär gemacht wurden.

Link zu den herrlichen Piroggen-Variationen

Link zur Ausschreibung Lasst es euch schmecken!

Einsendeschluss ist der 31. März 2015

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Bigos

Eines vorweg: Ich mag dieses Zeug überhaupt nicht! Es schmeckt doch recht … eigen. Dabei ist Bigos oder „Bigosch“ quasi das polnische Gericht. Es wurde mir auch mehrfach in verschiedenen Varianten vorgesetzt, doch überzeugen konnte mich keine.

Für Nichtkenner: Was ist Bigos nun eigentlich?

Im Wesentlichen ein Alles-drin-Eintopf, allerdings nicht immer ein flüssiger (ich vermute mal, dass geschichtlich betrachtet viel Wasser auch bedeuten konnte, dass nicht viel da war oder man sich nicht viel leisten konnte – und das geht natürlich heutzutage dann gar nicht. 😉 Denn Bigos wird manchmal schon fast gefeiert, weil es durch die lange Kochzeit mit hohem Aufwand verbunden ist). Was genau drin ist, kann sich stark nach Koch, Laune und Vorratskammer unterscheiden. 😉 Sauerkraut/Weißkohl ist jedoch der Mittelpunkt. (Was mir schon nicht schmeckt :D)

Man füge allerlei Fleisch und Wurst hinzu (dabei sollte man nicht geizen!), vielleicht auch Speck. Auch Gemüse kann (nicht muss) man darin finden, seien es Zwiebeln, Möhren, Tomaten oder Paprika und selbst vor Pilzen wird nicht Halt gemacht. Manchmal wird Bigos scharf gewürzt, ein anderes Mal vielleicht mit einem Lorbeerblatt. Es ist schlicht und einfach extrem variabel. Somit unterscheidet sich auch das Aussehen des Gerichts.

Dazu gibt’s dann Brot.

Ich habe gerade wieder das Bild vor Augen, wie wir mit vielen um einen Tisch saßen, mein Kusin rührte in den Töpfen und bald darauf hatte jeder eine Mischung aus Krautfäden, zerfasertem Fleisch und Wurststücken vor sich stehen (und ich netterweise manchmal auch einfach nur Fleisch und Pilze 😉 ) Für den Familiensinn ist der Eintopf jedenfalls ideal. 😀

Wer wissen möchte, warum ich mit einem Gericht um die Ecke komme, das mir gar nicht schmeckt, der sollte sich die Ausschreibung „Lasst es euch schmecken“ vom Wunderwaldverlag näher ansehen. 😉 (obwohl der auch Spaß macht, wenn es einem nicht schmeckt ;P)

Lasst es euch schmecken: Borschtsch

*schüttel*

Wunderwaldverlag

Genüssliche Geschichten aus dem Karpatenbogen. Schreibwettbewerb

Ja, ihr habt ja Recht, am Anfang kamen ziemlich viele Fleischgerichte. Deshalb erwähne ich jetzt die gemüsigste aller roten Suppen! Rote Beete gehört in den Borschtsch wie die Zischlaute in die Aussprache. Die Varianten, die ich kenne, reichen von deftig mit Rahm verfeinert bis zur Brotsuppe, alles schön angerötet. Lecker, gesund und muss man probiert haben.

Link zu Borschtsch bei Wikipedia

Link zur Ausschreibung Lasst es euch schmecken!

Einsendeschluss ist der 31. März 2015

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