Informationskoller

Ich lese zuviel – eindeutig! Märchen, Geschichte, Ballettromane, Kochrezepte, Kram über osteuropäische Länder… Langsam kann ich kaum noch über etwas Anderes nachdenken. Selbst zu wirren Träumen führt das schon (ist ja auch eine sehr seltsame Kombination und ich lese all das echt durcheinander, je nach Laune). Leider zu keinen, die sich zu Geschichten schreiben ließen! (Und dummerweise auch nicht so etwas Lustiges, wie polnische Würste und osteuropäisches Gebäck, die mit roter Beete um die Wette über historische Bauten tanzen – das wäre ja zu herrlich!)

Ich lerne ja wirklich gern etwas dazu, Wissen gibt es ja eigentlich nie zu viel und man kann es ja auch immer gebrauchen (zumindest irgendwann) – aber kann das vielleicht doch irgendwie Überhand nehmen? Eventuell sollte ich mir mal darüber Gedanken machen. Aber andererseits kann das ja auch wunderbar von Schmerzen ablenken!

Als sei das nicht genug, hat sich zu einem der Themen dem ein komischer Charakter in meinem Kopf festgesetzt, den ich irgendwie mag und der auch recht amüsant und irgendwie niedlich ist. Ein ziemlicher Nerd, der sich für Geschichte interessiert – besonders zu einem speziellen Thema. Aber was soll ich bloß mit dem anfangen, wenn ich nur den habe und sonst nichts? Immer diese Eigenwilligkeit von potentiellem „Schreibgut“… außerdem sind vorher noch Dinge dran, in die er wahrlich nicht hineinpasst.

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Jetzt bräuchte man Käfig und Maulkorb. Aber das täte mir auch wieder leid. Denn eigentlich ist er dafür viel zu nett (und irgendwie auch zu traurig/arm dran). Hmpf. Das kann ich ihm doch nicht antun!

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8 Kommentare zu “Informationskoller

  1. Hat dies auf Wunderwaldverlag rebloggt und kommentierte:
    … wie wäre es mit einem Ballettroman in Bukarest? 😉

    • kaiglaeser sagt:

      Das würde in der Tat einen guten Teil des Mischmaschs verbinden…

      Moment mal! Bringen Sie mich doch nicht auf dumme Ideen! (Nicht dass ich am Ende wirklich noch jemanden in den Urlaub schicke o.ä. .) Der einzige Tanzende, der mir spontan einfällt und einen Grund hätte nach Rumänien zu reisen, ist Chip. Da ich ja noch immer nicht auf dem aktuellen Stand bin, sondern in den ersten Kapiteln vom Wiener Blut herumwühle, weiß ich nicht, ob ich richtig liege, er ist nämlich noch nicht wieder aufgetaucht. Da wäre Rumänien ja quasi Heimaturlaub. Ich finde ja ländlichere Gebiete wesentlich interessanter (ob es da auch Ballett gibt? :D). Naja. Bevor ich tatsächlich auf blöde Ideen komme, sollte ich wohl erstmal herausfinden, woher er genau kommt und wie es mit ihm weitergeht.

      (Übrigens: Aua! Das war aber ein großer Zaun. Haben Sie keine plüschigeren Wurfgeschosse?) 😉

  2. Ruhrköpfe sagt:

    Lass den Nerd raus 😉 LG Annette

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