CampNaNoWriMo Tag 5, halbierter Tag 6 + Plan, Zusammenfassung bisheriger Tage

Gestern waren es 343 Wörter, wieder mal viel zu wenig. Die kleine Geschichte, an der ich werkel, nervt mich aber auch total. Sie ist schlicht und einfach Schwachfug! Ja, ihr habt richtig gelesen: Schwachfug! Das ist die Steigerung von Schwachsinn und Unfug, die zusammen einen großen Haufen Mist ergeben!

Durchdrehen könnte ich, wenn ich lese, was ich da verzapft habe. Fraglich ist, ob es mir irgendwas bringt. Egal. Es bleibt mein Notfallplan für Schreibenwollenaberkeineideehabenzeitpunkte.

Dafür habe ich mich gestern abend noch ein Weilchen ins Mittelalter begeben. Uni-Datenbanken durchforstet und sowas. Es ist immer wieder nett, wenn man es so leicht hat, an Informationen zu kommen. Wieder ein paar Dinge dazugelernt, aber eine Idee für eine mittelalterliche Kurzgeschichte fehlt mir noch immer. Egal. Letzten Monat waren es zwei Ausschhreibungen, wenn ich diesen Monat keine hinbekomme, ist es auch okay. Aufgeben werde ich aber erst, wenn die Zeit abgelaufen ist. Vorher nicht.

Gerade habe ich eine neue Beschäftigung gefunden, noch etwas, das die Welt nicht braucht. Ich aber gerade schon. Es soll nicht sehr lang werden, aber mehr als eine normale Kurzgeschichte. Entsprungen aus einem Albtraum, den ich vor zwei Wochen hatte, lässt es mich einfach nicht los. Na gut, schreiben wir es halt auf und machen eine Geschichte daraus, warum nicht. Besser als der andere Schwachfug wird’s schon sein.

Immerhin hat mir das heute schon 532 Wörter eingebracht. Das ist doch schon was, wenn man bedenkt, dass wir erst 13 Uhr haben. Dann wird heute vermutlich doch ein erfolgreicherer Tag, vielleicht kann ich ja ein wenig aufholen.

Fassen wir doch mal zusammen, was beim Camp bisher so ablief in meiner Statistik (zur Erinnerung nochmal: es sind 30.000 Wörter für den April geplant, also 1000 am Tag. Recherche, Überarbeitung usw usw. zählt ja nicht):

Tag 1: 0 Wörter = 0 Prozent – 1000 Wörter sollte ich haben, bin also 1000 Wörter im Rückstand

Tag 2: 178 Wörter = 0,59 Prozent – 2000 Wörter sollte ich haben, bin also 1822 Wörter im Rückstand

Tag 3: 1883 Wörter = 6,28 Prozent – 3000 Wörter sollte ich haben, bin also 1117 Wörter im Rückstand

Tag 4: 2303 Wörter = 7,68 Prozent – 4000 Wörter sollte ich haben, bin also 1697 Wörter im Rückstand

Tag 5: 2646 Wörter = 8,82 Prozent – 5000 Wörter sollte ich haben, bin also 2354 Wörter im Rückstand

Tag 6: 3178 Wörter = 10,59 Prozent – 6000 Wörter sollte ich haben, bin also 2822 Wörter im Rückstand

Wie man sieht: Ich sollte dringend mehr schreiben. 😀

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14 Kommentare zu “CampNaNoWriMo Tag 5, halbierter Tag 6 + Plan, Zusammenfassung bisheriger Tage

  1. Locker bleiben. Wenn der „Schreibmonat“ zu solchem Stress führt, sollte man durchatmen und etwas anderes machen, sonst kommt es am Ende noch zur Schreibblockade. (Pssst – nicht weitersagen: Ich habe seit Donnerstagabend NICHTS mehr geschrieben!!! 😉

    • kaiglaeser sagt:

      Danke, das baut mich auf 🙂

      Deshalb versuche ich es ja schon mit Schwachfug-Texten, die total schlecht werden dürfen. Ich bin mir allerdings noch nicht ganz schlüssig, ob das wirklich eine gute Idee ist.

      Nächster Versuch: Um die Wette schreiben in 15-Minuten-Schritten, das spornt meist ganz gut an.

      Wenn das auch nichts bringt, werde ich wohl wirklich eine Pause machen. 😉

      Schreibblockade. *schauder* Darüber kursieren so allerlei Horrorgeschichten, die Autoren sich am Lagerfeuer erzählen. o_O 😀

      • … wäre eine Idee für eine Geschichte … 😉
        Musik entspannt!

      • kaiglaeser sagt:

        Wäre eine Idee für eine Geschichte? Das Autorenlagerfeuer mit schreibspezifischen Gruselgeschichten? 😀

        Musik entspannt. Hm. Wäre vielleicht noch eine Idee. Allerdings eher statt schreiben, beim Schreiben funktioniert das meist nicht so gut, da schweifen die Gedanken zu sehr ab. 😀

      • Lagerfeuer-Schreibblockaden-Gruselgeschichten. (Wobei – was ist so gruselig an einer Schreibblockade? Die geht doch wieder weg …)
        Musik & Entspannung: Mensch, lassen Sie doch mal das blöde Schreiben weg. Musik genießt man am besten pur! Oder selbst lesen, das macht auch schlau. Ich lese z.B. gerade ein ziemlich interessantes Buch von Miklós Bánffy (bitte kein Kotau, das ist eine deutsche Übersetzung). Kann ich Hobbyhistorikern wärmstens empfehlen.

      • kaiglaeser sagt:

        Vermutlich die Angst davor, dass sie nicht wieder weggeht. 😉

        „Musik genießt man am besten pur“ – schöner Satz!‘

        Ich lese momentan im Wechsel „Zombie Zone Germany“, die Anthologie von Amrûn, da bin ich fast durch ; Feuertanz, da bin ich noch nicht so weit und Comics, vornehmlich Lustiges Taschenbuch. Heute morgen habe ich sogar fast eine Stunde lang „Revival“ von Stephen King gehört. 😉 Schlau machen tut das vermutlich nich, aber egal 😀

        Miklós Banffy kenne ich gar nicht. Aber es gibt ja Google: Ungarn, Rumänien, Siebenbürgen – warum nur wundert mich das nicht… 😉 Welches Buch lesen Sie denn?

      • Das ist mal wieder typisch Deutsch, die „German Angst“ 😉 Warum sollte die Blockade nicht wieder weggehen? Die Sonne geht doch auch jeden Morgen auf, egal wie besch… man sich am Vortag gefühlt hat.
        Muss alles schlau machen, was man liest? Ich lese „In Stücke gerissen“. Ist aber bei Weitem nicht so schrecklich, wie der Titel klingt.

      • kaiglaeser sagt:

        Das ist typisch deutsch? 😀

        Ich finde eigentlich gar nicht, dass der Titel schrecklich klingt.

      • Ja, typisch Deutsch, dass es (die Schreibblockade) so „schlimm“ bleibt. Aber ist es wirklich schlimm, wenn der Kopf mal leer bleibt, wie das Papier, und man sich gelassen in die Sonne hauen kann? Locker bleiben, locker bleiben, ommmm …

      • kaiglaeser sagt:

        😀 Auch wieder wahr.

  2. loftreading sagt:

    Das schaffst du schon, mach dir keine Sorgen!:)

  3. Texthase Online sagt:

    Ich drücke weiterhin die Daumen! Wenn überhaupt Gedanken kommen, ist das schon gut, denn irgendetwas, was später eine Geschichte werden kann, kommt auf jeden Fall dabei ‚raus!

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