Es will mal wieder nichts…

… wie es soll. Zwar habe ich in letzter Zeit echt viel geschrieben, im Mai und Juni jeweils an einer Ausschreibung teilgenommen, aber sonst?

Gesundheitlich ist es mal wieder nicht so toll, ich bemühe mich, für das Rumänienprojekt weiterzuschreiben, aber es klappt alles nicht richtig. Eine Idee, die ich vor kurzem noch mochte, kann ich jetzt nicht mehr leiden und habe alles umgeschrieben. Etwas war in einer anderen der Rumäniengeschichten schon vorhanden, das kam mir zu „gedoppelt“ vor. Schön und gut – nur weiß ich jetzt nicht mehr, wie es weitergehen soll. Andere Themen habe ich zwar auch noch, aber dort sind gute Ideen auch noch Mangelware. Dadurch fiel mir aber auch auf, dass es unter Umständen gar nicht so einfach ist, wenn man mehrere Geschichten zu einer Anthologie beisteuern möchte. Auch wenn es eine „Kleinigkeit“ sein mag, störte es mich zu sehr.

Weiter recherchiert habe ich – allerdings nur wenig aufgeschrieben. Keine Sorge, falls ich noch etwas „Gescheites“ notiere, dürft ihr sehen, wie das so aussieht, wenn ich mit Federhalter schreibe. Bisher, naja. Besser nicht, ich habe mittendrin abgebrochen, weil das Thema nicht gut genug war. Und für andere Themen keine handschriftlichen Notizen gemacht.

Vermutlich enthält der Beitrag auch zu wenig Informationen. Egal. Besser als nichts zu schreiben, ist es wohl allemal. 😀

Bleibt zu hoffen, dass ich diesen Punkt überwinde und bald wieder etwas Besseres schreibe. Drückt mir die Daumen 😉

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Camp NaNoWriMo Tag 15 – Kommt es wirklich auf Zahlen an?

Tag 15 markiert die Mitte des Camps. 15.000 Wörter sollte ich haben, etwas mehr als 10.000 sind es. Dafür habe ich die Kurzgeschichte, an der ich geschrieben habe, heute weiter überarbeitet und abgeschickt. Bisher also ein erfolgreicher Tag. Deshalb will ich gar nicht murren. Denn letztlich sind das alles nur Zahlen.

Zahlen mögen zwar die Menge dessen angeben, was man geschrieben hat, über die Qualität sagt es aber absolut nichts aus. Ich weiß nicht, ob ich gute Sachen geschrieben habe, aber ich weiß, dass ich damit zufrieden bin. Ist das nicht viel wichtiger als die Tatsache, dass man seinen – selbstgesetzten! – Soll erreicht hat?

Ja, manchmal mache ich mich wegen solcher Zahlen kirre. In einem Nanowrimo, ich glaube 2013, habe ich über 110.000 Wörter in einem Monat geschrieben. Zufrieden war ich nicht. Ich habe hinterher angefangen mich sehr über das Projekt aufzuregen, mir die Unsicherheit gestattet, die ich mir während des Schreibmonats verwehrt habe. Mit dem Ergebnis, dass ich es in die Ecke geklatscht habe. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich es irgendwann komplett neu schreibe, ist hoch, denn ich mag die Geschichte. Sie ist nur nicht rund, der Ort, nicht perfekt. Zu viel in einen Roman gepresst. Er hatte 3 Teile (also ich hatte keine Trilogie geplant, sondern alles in ein Manuskript gestopft und auch nicht vor es zu trennen), 2 davon habe ich letztlich geschrieben. Jeder davon hatte über 50.000 Wörter. Das war schlicht und einfach zu viel. Eine Datei, an der ich schon etwas überarbeitet habe liegt nun bei 92.170 Wörtern bzw 555.517 Zeichen (mit Leerzeichen). Bedenkt man also, dass ich schon überarbeitet und gekürzt habe, aber noch Teil 3 und Epilog fehlen, ist das schlicht to much. Natürlich gibt es lange Romane. Aber schreibt man die Manuskripte dafür auch in einem einzigen Monat oder in zweien, wenn man großzügig zu sich ist?

Vielleicht würde ich es sogar nochmal tun. Aber nur, wenn ich einfach so vom Schreiben, von der Geschichte, den Charakteren und Ereignissen gefesselt bin, dass ich nicht anders kann. Nur um des Schreibens, des Wordcounts Willen, ist es der größte Mist, den man machen kann. Ich hätte währenddessen mehr über die Probleme nachdenken sollen, die mir aufgefallen sind. Hätte die Probleme ernster nehmen sollen, nach Alternativen suchen. Habe ich aber nicht. Ich habe stur weitergeschrieben. Vielleicht habe ich das auch einfach mal gebraucht, kann ja sein. Aber Schwachsinn ist es dennoch.

Somit habe ich also meine ganze Vorgehensweise verändert. Ich bin noch immer kein Freund von Plottingmethoden, damit geht alles fürchterlich schief. Habe aber bemerkt, dass ich eigentlich komplette Plots im Kopf habe (zumindest grobe Plots) die ich einfach nur auffschreiben muss, sie jemandem zeigen kann, um zu wissen ob es für andere so stimmig ist, wie für mich. Das ist nicht unbedingt leicht, weil ich mich zu schnell in Details verliere, aber ich mache nicht so viel kaputt wie mit Schneeflockenmethoden und sonstigem Kram. Die mag ich nicht und werde ich nie mögen, sie helfen mir nicht, stören mich nur.

Das Wichtigste aber ist, dass ich mir Zeit lasse. Wenn ich eine halbe Stunde brauche, um einen Satz zu schreiben, weil ich jede Formulierung wieder lösche, dann ist das eben so. Danach bin ich dann aber auch zufriedener und der Text, der danach kommt, schreibt sich leichter, als hätte ich einen Knoten gelöst. Nur auf Geschwindigkeit ist nicht gut.

Was hilft es, wenn man Hunderte von Normseiten füllt, zig Geschichten rumliegen hat, aber nichts davon zu gebrauchen ist?

CampNaNoWriMo Tag 10 und Plan Tag 11 – über die Hälfte des Elftagesziels!

Da war sie dann, die Idee für eine Kurzgeschichte. Nicht so gut wie erhofft, aber gut genug, um damit zu arbeiten. Das Ende kam einfach so angehoppelt, ich habe damit begonnen und mal eben 886 Wörter in einer halben Stunde fabriziert. Somit ist der aktuelle Wörterstand bei 5604. Planmäßig müsste ich heute auf 11.000 kommen, die Hälfte sind 5.500 – und die habe ich schon, da bin ich ja beruhigt.

Deshalb kann ich gleich auch ganz entspannt ins Café entschwinden, einer Freundin beim Eisessen zuschauen, dabei Wasser oder Saftschorle trinken, sie darum beneiden, dass sie keine Allergien hat, die ihr das Eis verbieten und natürlich quatschen. Mal sehen wie lang das dauert, aber ich werde sicherlich später noch Gelegenheit haben zu schreiben. Bleibt zu hoffen, dass es mit der Idee auch weiterhin so gut läuft.

Vom Suchen und Nichtfinden

Das, was ich suche zu finden, wäre schön. Klappt nur leider mal wieder nicht. Da will man etwas wissen und sucht und sucht und sucht und sucht, hat das Gefühl sich durch tausende von Seiten zu wühlen (egal ob Papier oder Internet) und was passiert? Nix! Manchmal frage ich mich, ob ich nur zu blöd bin, oder ob es das, was ich suche nicht gibt. Vielleicht habe ich auch nur zu höhe Ansprüche. Oder die falschen Prioritäten. Vielleicht sind es vollkommen unwichtige Dinge. Aber ich kann es einfach nicht leiden, wenn ich etwas nicht weiß – oder es das, was ich gern hätte, nicht gibt. Wenn mein Plan nicht aufgeht – oder ich auch nur denke, dass er das nicht tut, weil ich keine Anhaltspunkte dafür finde, wie realistisch etwas ist.

Wenn jemand verstanden hat, was ich meine, dann Hut ab! Ich finde das nämlich gerade ziemlich wirr. Aber wirr fühle ich mich auch. Buchstaben tanzen vor mir hin und her, in meinem Kopf drehen sich Wörter in Wirbeln umher. Und ich hab es einfach satt. Warum suche ich überhaupt? Warum will ich finden? Warum lasse ich es nicht einfach sein? Ja, wenn ich das wüsste….

Vielleicht ist mein Ehrgeiz einfach zu groß? Vielleicht will ich keine Alternative suchen? Vielleicht will ich einfach, dass es so ist, wie ich es gern hätte? Vielleicht bin ich aber auch einfach nur stur und lasse wieder den Widder raushängen, auch wenn ich eigentlich kein großer Fan von Sternzeichentheorien bin. Der Dickkopf passt in der Tat zu mir. Ich bin zwar häufig unsicher und unentschlossen, aber wenn ich mich dann entschließe etwas zu tun, dann ziehe ich es auch durch, irgendwie. Komme, was da wolle. Egal wie groß die Kopfschmerzen am Ende sind.

Ich suche dann mal weiter…. 😉

Gemischte Gefühle

Ein wenig Traurigkeit überkommt mich noch immer, wenn ich sehe, wie aufgeregt alle wegen der Leipziger Buchmesse sind. Es gibt mir das Gefühl, dass jeder hinfahren kann, der möchte – nur ich nicht. Wirklich schade.

Natürlich ist mir klar, dass eigentlich nicht jeder hinfährt – aber man nimmt Dinge ja gern etwas subjektiver wahr. Trotzdem ändert es nichts daran, dass ich auch gern ein wenig Vorfreude hätte. Dort ist es bestimmt toll – und ich werde es verpassen. (Bleibt zu hoffen, dass ich mich über schöne Fotos freuen kann und die ein gutes Bild von dem vermitteln können, was mir entgeht. Natürlich ist auch das nicht leicht – aber besser als nichts.)

Warum nun aber gemischte Gefühle? Ganz einfach: Ich habe einen entscheidenden Vorteil gefunden. Während andere auf der Buchmesse herumlaufen, kann ich in aller Ruhe schreiben. Ich bin mir sicher, dass es einen Haufen Musen gibt, die in dieser Zeit arbeitslos sind – mal sehen ob ich mir nicht ein paar davon „ausleihen“ kann. 😀

Für mich gibt es also statt Messewoche Word und Excel – na gut, vielleicht macht das ja auch Spaß. (Und wehe, wenn nicht! Dann werden ein paar phantastische Musen in einem dunklen Kerker versauern, jawohl! Den erschaffe ich zur Sicherheit schon einmal in meinem Kopf – und wenn mir nichts Anderes einfallen will, dann schreibe ich eben diese gemeine Geschichte. Huahahaha!)

Traurige Ideen – nein, nicht so, wie ihr jetzt denkt.

Zur Zeit kommt mein Kopf kaum zur Ruhe, Ideen schwirren in Schwärmen darin umher: hier eine, dort eine und da vorn ist schon die nächste! Die Zeit und Energie habe ich gar nicht, all denen gerecht zu werden. Die „Warteschlange“ wird immer länger.

Manchmal ist es von Vorteil, wenn dann etwas kommt, das eine Zeitbegrenzung gibt oder eine Unterbrechung. Es sind keine zwei Wochen mehr bis ich meine Weisheitszähne loswerde. Dann ist vermutlich mal etwas Ruhe. Zumindest wäre das mal etwas Positives, das ich daran finden könnte.

Versteht mich nicht falsch: Als Autor will man ja Ideen, braucht Ideen. Aber wenn man vor lauter Ideen nicht mehr weiß wohin, dann wird es auch zuviel. Gut, ein paar davon lassen sich immer wieder verdrängen, ich schreibe längst nicht alle – aber dann sind ja noch die, die eigentlich schon geschrieben sein wollten und bei denen immer etwas dazwischen kam. Dabei hätten sie es so sehr verdient!

Ich kann bei nichts Anderem so abschalten wie beim Schreiben. Zumindest, solang es mir gut genug geht. Allerdings reicht es momentan noch immer „nur“ zu Kurzgeschichten, alle anderen Ideen stehen da und scharren mit den Hufen. Irgendwie traurig oder? Denn manchmal sind Ideen wie lebende Wesen und man meint fast, man könne sie leiden sehen. 😉

Und dann meint mein Körper ihnen dazwischenfunken zu müssen und stellt sich der Kreativität mit Schild und Schwert entgegen, nur um ihr die Zunge rauszustrecken. Die Kreativität weiß sich anscheinend keinen anderen Rat, als noch produktiver zu werden – da könnte ja schließlich mal eine Idee dabei sein, die gegen die Hürden ankommt.

Was ist das Resultat des ganzen Spektakels? Noch mehr traurige Ideen, die sich noch weiter hinten anstellen oder heulend in der Ecke sitzen, weil sie nicht verstehen, warum sie da sind, wenn man sie doch gerade gar nicht braucht. Sie tun mir leid, aber wie soll ich ihnen helfen? Manche sind notiert, andere muss ich gänzlich ignorieren und nur eine Auswahl darf sich darüber freuen, dass ich in Gedanken mit ihr spiele.

Das reicht natürlich nicht, ideale Ideenhaltung funktioniert anders. Man denke an ein großes Freilaufgehege, in dem sie fröhlich umherhüpfen und sich freuen, wenn man ihnen ein wenig Beachtung schenkt. Ab und zu, wenn eine Idee gewachsen und gereift ist, holt man sie heraus und stattet sie weiter aus, damit sie stark genug ist, um in die große, weite Welt der Geschichten zu ziehen. Doch das ist bei den meisten momentan nur eine Illusion.

Traurige Ideen – trauriges Ich.

Kennt ihr das auch?

Auf Tinten-Entzug

Will
mit Tinte schreiben!
Will
herumklecksen!
Will
meinen Füller leerschreiben!
Will
ihn im Tintenfass wieder auffüllen!

Nein, das ist kein Gedicht. Die gibt es bei mir im Normalfall in gereimter Form. Das kommt nur dabei raus, wenn man versucht zu denken, aber eigentlich nur schreiben, schreiben, schreiben will!

Geht aber nicht. Bin zum Kniffeln verabredet. Och menno 😀

Außerdem habe ich ein ernsthaftes Problem: Ich muss mich erst wieder für eine Idee entscheiden, die ich mit Füller schreiben kann. Aktuell gibt es zwei, die ich tippe. Keine davon wollte tinterisiert werden, nochmal menno 😀

An Ideen herrscht kein Mangel – aber wie locke ich sie aufs Papier statt in den Pc? Jemand eine kreative Idee? 😉