Blitzeis und Gänsebraten – Hildesheimer Weihnachtsgeschichten

Es gab mal wieder Post für mich. Die Anthologie „Blitzeis und Gänsebraten“ vom Verlag Monika Fuchs ist inzwischen erschienen. Auf dem Foto seht ihr außer Büchern noch Postkarten und Flyer – die Postkarten gefallen mir besonders gut, die sind echt schön geworden.

Passend zu Weihnachten gibt es 24 Geschichten (bzw. z.T. Gedichte) in dem Büchlein und ich bin schon gespannt darauf zu lesen, was anderen Autoren so eingefallen ist – bisher kenne ich nur meine und die von Erik.

Eine Leseprobe gibt es übrigens auch.

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Hehe. Hehehe. Hehehehehe. (Übersetzung: Freude)

Frau Stadelmann war wieder einmal beachtlich schnell – Einsendeschluss war am 30.11. und gestern Abend/Nacht war dann schon die Gewinnermail zu „Freakshow“ da. 🙂

Das allein ist ja schon ein Grund zur Freude – aaaber da gibt es noch drei weitere!

Erik Huyoff ist auch wieder dabei – das ist dann schon die dritte Anthologie, in der wir beide zu finden sind (und die zweite im Wunderwaldverlag). 🙂

Nadine Böttcher darf sich über ihre erste Veröffentlichung freuen. 🙂

Bianca Stark, ebenfalls eine befreundete Autorin, ist auch noch dabei, auch darauf hatte ich gehofft. 🙂

Das nenne ich doch mal vorzeitige Weihnachtsfreude 😀

Ich durfte mich gerade noch ein weiteres Mal freuen und füge nun deshalb nachträglich hinzu:

Sabine Kohlert ist auch dabei! (Und das, wo ich ihre Geschichte bei den Kirchenburgen so mochte!)

Das wird bestimmt eine tolle Anthologie! 😀

Belegexemplare! Lesen, lesen, leseeeeen!

Okay, eigentlich „gelesen“ und nicht „lesen“ – aber das war eben das, was ich dachte, als der Umschlag da war 🙂 Und darin lagen die beiden Belegexemplare „Schwanengesang“ vom „Wunderwaldverlag“. Das hat mir wirklich den Tag gerettet, nachdem ich heute wieder im MRT (und danach zur Besprechung) war. Zum Ablenken habe ich dann hinterher die Anthologie verschlungen. Quasi „am Stück“.

Ich habe es tatsächlich geschafft die Geschichten der Reihe nach zu lesen, so, wie es gedacht ist. Mein erster Gedanke nach dem Lesen von Anja Slaufs Geschichte war: Das ist wahrlich ein verdienter erster Platz! Die Geschichte ist einfach der Hammer. Das Setting trifft total meinen Nerv – wer hätte gedacht, dass man beim Thema „Tanz“ darauf kommen kann!

Dann habe ich meine eigene Geschichte gelesen. Und irgendwie war es ein ganz fremdes Gefühl ein so hübsches Büchlein in der Hand zu halten, in dem tatsächlich etwas steht, das von mir stammt! Irgendwie wirkt alles so anders dadurch – obwohl es ja noch immer mein Text ist. Resultat: Eines meiner beiden Belegexemplare wurde in eine Schublade gesperrt und wird da nun ruhen – als ganz persönlicher Schatz. Gelesen wird nur im Zweiten 😉

Bei der Geschichte von Elisa Bergmann überkam mich tatsächlich ein kleiner Schauer, zumal ich den Titel anfangs ein wenig anders gedeutet habe (und ans 15. Jahrhundert dachte – zumindest der Geschichtsmensch in mir 😉 ).

Bei der Geschichte von Erik Huyoff war der grobe Verlauf tatsächlich absehbar – das hat er aber mit einer wunderschön-magischen Idee wettgemacht! Hat was, in der Tat 🙂

Das soll nun übrigens (ähnlich wie bei den Kirchenburgen) nicht bedeuten, dass mir die anderen Geschichten nicht gefallen haben. Ich will schlicht und einfach nicht alle vorstellen/zu allen eine ausführliche Meinung abgeben.

Mein Fazit: Ich finde es klasse, dass meine erste veröffentlichte Kurzgeschichte in dieser tollen Anthologie steht!

Ich fühl‘ mich so im Weg – Frankfurter Buchmesse Tag 4

Ich dachte ja, dass die Fachbesuchertage stressig seien… Nun korrigiere ich mich: Verglichen mit dem heutigen Tag sind die Fachbesuchertage reinste Entspannung! Es war… einfach nur voll heute. Immer wieder kam ich nicht weiter. Nur wenige haben Rücksicht genommen.
Ihr glaubt gar nicht, wie viele böse Blicke oder leise Flüche ich heute abbekommen habe, weil ich Leuten im Weg war. Jawohl, ich war ihnen im Weg! Sie kamen aus allen Richtungen. Kaum ließ mich jemand vorbei, kamen hinter mir oder an einer der Seiten Leute vorgeschossen, die schnell vorsprangen und die Lücke nutzten – damit ich auch ja nicht weiterkam. Was wage ich es auch ihnen im Weg zu stehen/fahren?
Ich bin eigentlich sehr ruhig, aber irgendwann habe ich auch mal geflucht und gemeckert. Da drehten sich dann auch ein paar Leute um und halfen mir. Kurz darauf kam dann ein Mann, ich glaube ein Mitarbeiter der Messe, der mich fragte, wo ich den hinwolle. Verzweifelt wie ich dank des Menschenknäuels war, lautete die Antwort: „Egal, nur aus dieser Menge raus!“ Mein Wunsch wurde mir erfüllt, die Menschen zur Seite dirigiert. Leider auch Erik, aber der kam dann doch noch mit.
Bei der Signierstunde zu Gaby Hauptmann war man am Piperstand total nett, hat mir den Weg frei gemacht und meine Bücher sogar etwas früher signiert. Wirklich super! Später bei der Fantasysignierstunde wurde auch ein wenig zur Seite geschoben, damit ich durchkam. Wolfgang Hohlbein und Thomas Finn haben mir da Bücher signiert. Man konnte sie am Stand kaufen, juhu! Ich hatte es vorher nämlich vergessen. Bei Finn es zu kaufen und bei Hohlbein es mitzubringen 😉

Ansonsten merke ich inzwischen echt sehr, wie schlimm die langen Fahrten hin und zurück sind. Heute haben wir die Buchmesse früher verlassen und sind noch zur Bucon – siehe Beitrag dazu 😉

Anthologie an der Kette – die Bucon

Ursprünglich wollte ich ja hauptsächlich dem ohneohrigen Stand einen Besuch abstatten und die dortige Verlegerin Ingrid Pointecker kennen lernen. Hat auch geklappt, wurde in die „verrückte ohneohrige“ Welt aufgenommen. 😀 War echt super – und ich habe auch gleich zwei Anhänger (mit einem Teil des Coverbildes von Liebe zwischen Welten) gekauft. Nun kann ich eine Anthologie sogar an der Kette mit mir herumtragen 😉 Wunderschön gestaltet, auch zwei Lesezeichen (zu anderen Anthologien) habe ich gekauft. Alles angefertigt von Crocoko – wirklich herrlich!

Am Stand von Oldigor haben wir uns nett mit dem Autoren Tom Daut unterhalten, der gar nicht so weit von mir entfernt wohnt und wohl auch häufiger mal Lesungen in der Umgebung macht. Er hat uns über sein Buch bzw. den Auftakt zur Reihe „Anno Salvatio 423 – Der gefallene Prophet“ erzählt – und das auf eine sehr nette Art, unterstützt durch passende „priesterliche“ Kleidung. Vielleicht werde ich doch mal bei einer Veranstaltung vorbeischauen 😉

Dann haben wir noch Petra Hartmann aufgesucht, die einen Stand hatte – und ja eine der Herausgeberinnen der Weihnachtsanthologie ist. Auch sie war richtig nett, haben uns etwas mit ihr unterhalten. 🙂

Bei der Bucon musste ich zu Fuß durch. Es ging halbwegs. Ich hatte meine Stöcke dabei, habe Schmerztabletten genommen und dann ging es irgendwie, zumindest mit zweimal hinsetzen zwischendurch. War alles zum Glück nicht so groß und wir waren ja auch nur etwa 2 1/2 Stunden dort. Achja: Eine nette Contüte gab es auch noch.

5000:1 – Frankfurter Buchmesse Tag 3

Es war ein langer und aufregender Tag! Wieder war ich mit Erik Huyoff unterwegs, was den Tag wesentlich einfacher für mich gestaltete – mal abgesehen davon, dass es zu zweit auch mehr Spaß macht 🙂 Heute standen zwei Lesungen auf dem Plan und vier Signierstunden.

Zunächst war Andreas Eschbach an der Reihe, der in einer Lesung sein neues Buch „Der Jesus-Deal“ vorstellte. Anschließend gab es noch einige Fragen zum Schreiben, zu seiner Homepage und so weiter. Dabei ging es auch darum, ob er denn religiös sei. Dabei kam er darauf, dass es ca. 5000 Götter in der Geschichte der Menschheit gab – und die Chance sich den richtigen auszusuchen somit 5000:1 steht. Das hat mir gefallen, blieb mir im Sinn, deshalb steht es in der Überschrift 😉

Signiert hat er auch noch, das neue Buch aber auch alte – hätte ich das geahnt, wäre „Ausgebrannt“ mitgekommen, aber das ist nun nicht zu ändern – nächstes Jahr weiß ich Bescheid. Denn bisher hat jeder Autor auch ältere Werke signiert. (Ein Mann hatte heute 6 oder 7 Werke von ihm dabei.)

Danach war Markus Heitz an der Reihe. Zumindest für mich, Erik war einen Teil der Zeit auf „Politikerjagd“, ich vermute mal, dass das in seinem Bericht noch auftaucht 😉 Ich muss sagen, dass Markus Heitz einfach nur total cool ist! Ich fand den Mann wirklich genial. Total locker drauf, amüsant und ausgefragt wurde er von einem Germanistikprofessor, der auch echt super war. Habe viel gelacht und er hat am Ende nicht nur mein „Exkarnation“-Buch signiert, sondern auch noch mein aktuelles Notizbuch, ich habe einfach mal gefragt, weil er meinte er signiert alles 🙂 Also doppelte Freude!

Zwischendurch habe ich mir noch Autogramme und ein signiertes Buch von Gesa Schwartz geholt. Die war auch wirklich nett! Hat allerdings weder gelesen, noch einem Moderator gegenüber gesessen, sondern schlicht an einem Tisch signiert – dafür war es dort weniger voll – und eine tolle Disneytasche habe ich an dem Stand auch noch ergattert 🙂

Zum Schluss habe ich mir von Ralph Ruthe noch „Cartoons auf Hessisch“ signieren lassen – was bei ihm bedeutet, dass man eine Zeichnung bekommt. Dafür habe ich einen Fisch gewählt 🙂 Und in mein Notizbuch hat er mit einen Baum gezeichnet, fand ich total lieb! Ein Foto mit ihm durfte Erik auch noch von mir machen 🙂 Da war ich dann richtig happy, ich liebe seine Cartoons einfach total! 🙂

Ansonsten habe ich wieder ein paar Leute beinahe über den Haufen gefahren. Ein netter älterer Mann riet mir zu „einfach druff da!“, als er mitbekam, dass man mich dauernd nicht durchließ. Da musste ich auch lachen, sowas nettes. 🙂 Bin heute mehrfach kürzere Strecken mit Stöcken gegangen, weil es anders nicht wirklich ging. Ich wollte den einen oder anderen Stand eben auch mal genauer betrachten, bei den Signierstunden wäre es anders auch schlecht gewesen und ins Lesezelt kam ich mit dem Scooter auch nicht (da war zwar eine Rampe, war aber ’ne sehr enge Kiste und mir zu stressig).Wir haben einen großen Schlumpf entdeckt, den ich auch total klasse fand. Und im ARD-Forum habe ich an einem Rad gedreht und musste dann Fragen zu Jahrgängen beantworten. Hatte 1914, 1940 und 1945 – und habe alle Fragen korrekt beantwortet. Gab dann eine Stofftasche, einen Block usw., bin stolz auf mich 😀

Ein Üblicher Verdächtiger meldet sich zum Dienst – Frankfurter Buchmesse Tag 1

Heute habe ich mich mit Erik Huyoff auf der Frankfurter Buchmesse getroffen. Es war spannend, aufregend – und ziemlich chaotisch. In drei Hallen habe ich einiges gesehen. Außerdem Ken Follett in einer Lesung erlebt – und mir von ihm ein Buch signieren lassen. Feine Sache! War außerdem ziemlich amüsant. Ich saß auf einem Scooter, Erik stand neben mir, wir waren somit ein wenig außerhalb. Irgendwie scharrte sich Security um uns. Dann machte Erik einen Satz nach vorn. Ken Follett hat ihn gestreift. Kann auch nicht jeder von sich behaupten, dass er einem Bestsellerautoren im Weg stand 😉 War jedenfalls ein sehr sympatischer Mann 🙂

Ansonsten mache ich es mal ganz kurz. Heute habe ich viele Dinge bekommen. Einen Haufen Kataloge, Zeitsschriften und Prospekte. Außerdem:

46 Leseproben

9 Karten, nicht verschickbar

16 Postkarten

9 Buttons

1 Notizblock

1 Bierdeckel

1 Bleistift

1 Armband

1 Schlüsselband

1 Jojo

1 blaues Stoffmännchen, dem man ein Gesicht aufstempeln durfte

9 einfache Lesezeichen

2 lange Lesezeichen

1 Lesezeichen mit Band

2 kleine,edle Lesezeichen in einem Geschenkkartönchen

1 Filmplakat

4 Hörproben

6 schöne Taschen

Ein paar tiefgründigere Worte noch zum Schluss: Wisst ihr, wie schwierig es sein kann, wenn man keinen Fahrstuhl findet und an Ausgängen Treppen sind? Wie blöd es ist, wenn Leute im Weg stehen, man nicht durchkommt und sie zum Teil noch böse gucken, weil sie jemanden vorbeilassen müssen? Wie gut, dass es noch nette Leute gibt. Viele haben Platz gemacht, geholfen, gelächelt und Türen aufgehalten. Besonderer Dank geht an Erik 😉

Die Bucon am Samstag muss ich zu Fuß/mit Stöcken schaffen, das wird nicht leicht, auch wenn ich gegebenenfalls nur einen Teil anschaue. Aber wo ein Wille ist….

Nachtrag: Das mit dem Hochladen des Bildes möchte nicht klappen. Bilder kommen später dann, versprochen, habt ihr auch länger was von der Messe 😉