CampNaNoWriMo Tag 10 – nicht „spooky“ genug

Gestern wurden es dann doch noch 147 Wörter. Das ist jetzt nicht viel, aber es war in gewisser Weise ein Durchbruch. Denn: Ich hatte ein ziemliches Problem mit den beiden Texten an denen ich mangels sinnvollerer Dinge schreibe. Bei einem davon ist es mir nicht „spooky“ genug, da kann ich nicht viel tun. Das ist entweder Einbildung oder sprachlich bedingt, an der Story liegt es dabei nicht. Das zweite Ideechen machte es mir noch schwerer, weil mir der Hauptcharakter tierisch auf den Senkel gegangen ist. Das Problem, das der hatte ist aber (hoffentlich) dank einer befreundeten Autorin gefunden – somit kann es da auch weitergehen. Die 147 Wörter entstanden danach bei „nicht-spooky-genug“, somit war das überwunden. Mögen muss ich den Text ja trotzdem nicht. 😀

Außerdem gab es weitere Recherchefortschritte, auch wenn eine richtige Idee weiterhin Mangelware ist.
Heute waren es 342 Wörter, aber die gingen richtig flüssig von der Hand, schwuppdiwupp waren die da, setzten den Einfall von gestern fort. Noch knappe 4 Stunden bis Tagesende, vielleicht kommen ja sogar noch ein paar dazu.

Liefe alles nach Plan, müsste ich jetzt schon 10.000 Wörter haben, es sind nur 4718. Ich sehe das momentan recht locker: Wenn ich heute noch auf 5000 Wörter komme, habe ich die Hälfte des 10-Tages-Ziels erreicht! Das wär doch auch schon was. Der Monat ist noch lang genug.

CampNaNoWriMo Tag 5, halbierter Tag 6 + Plan, Zusammenfassung bisheriger Tage

Gestern waren es 343 Wörter, wieder mal viel zu wenig. Die kleine Geschichte, an der ich werkel, nervt mich aber auch total. Sie ist schlicht und einfach Schwachfug! Ja, ihr habt richtig gelesen: Schwachfug! Das ist die Steigerung von Schwachsinn und Unfug, die zusammen einen großen Haufen Mist ergeben!

Durchdrehen könnte ich, wenn ich lese, was ich da verzapft habe. Fraglich ist, ob es mir irgendwas bringt. Egal. Es bleibt mein Notfallplan für Schreibenwollenaberkeineideehabenzeitpunkte.

Dafür habe ich mich gestern abend noch ein Weilchen ins Mittelalter begeben. Uni-Datenbanken durchforstet und sowas. Es ist immer wieder nett, wenn man es so leicht hat, an Informationen zu kommen. Wieder ein paar Dinge dazugelernt, aber eine Idee für eine mittelalterliche Kurzgeschichte fehlt mir noch immer. Egal. Letzten Monat waren es zwei Ausschhreibungen, wenn ich diesen Monat keine hinbekomme, ist es auch okay. Aufgeben werde ich aber erst, wenn die Zeit abgelaufen ist. Vorher nicht.

Gerade habe ich eine neue Beschäftigung gefunden, noch etwas, das die Welt nicht braucht. Ich aber gerade schon. Es soll nicht sehr lang werden, aber mehr als eine normale Kurzgeschichte. Entsprungen aus einem Albtraum, den ich vor zwei Wochen hatte, lässt es mich einfach nicht los. Na gut, schreiben wir es halt auf und machen eine Geschichte daraus, warum nicht. Besser als der andere Schwachfug wird’s schon sein.

Immerhin hat mir das heute schon 532 Wörter eingebracht. Das ist doch schon was, wenn man bedenkt, dass wir erst 13 Uhr haben. Dann wird heute vermutlich doch ein erfolgreicherer Tag, vielleicht kann ich ja ein wenig aufholen.

Fassen wir doch mal zusammen, was beim Camp bisher so ablief in meiner Statistik (zur Erinnerung nochmal: es sind 30.000 Wörter für den April geplant, also 1000 am Tag. Recherche, Überarbeitung usw usw. zählt ja nicht):

Tag 1: 0 Wörter = 0 Prozent – 1000 Wörter sollte ich haben, bin also 1000 Wörter im Rückstand

Tag 2: 178 Wörter = 0,59 Prozent – 2000 Wörter sollte ich haben, bin also 1822 Wörter im Rückstand

Tag 3: 1883 Wörter = 6,28 Prozent – 3000 Wörter sollte ich haben, bin also 1117 Wörter im Rückstand

Tag 4: 2303 Wörter = 7,68 Prozent – 4000 Wörter sollte ich haben, bin also 1697 Wörter im Rückstand

Tag 5: 2646 Wörter = 8,82 Prozent – 5000 Wörter sollte ich haben, bin also 2354 Wörter im Rückstand

Tag 6: 3178 Wörter = 10,59 Prozent – 6000 Wörter sollte ich haben, bin also 2822 Wörter im Rückstand

Wie man sieht: Ich sollte dringend mehr schreiben. 😀

Achja, da war ja was – Camp NaNoWriMo

Zeitweise war ich sehr begeistert vom NaNoWriMo und habe manchmal auch wirklich viel geschrieben in der Zeit. Aber irgendwie ist das doch sehr in den Hintergrund getreten und ich hätte es dieses Jahr sogar beinahe vergessen, das Camp.

Bleibt die Frage, ob ich mitmachen will. Das weiß ich nicht, aber ich werde es trotzdem tun. 30.000 Wörter habe ich mir als Ziel gesetzt. Ich erlaube mir allerdings auch es runterzusetzen, wenn mir das zu viel wird. Andererseits: Das wären ja gerade mal 1000 Wörter am Tag – viel ist das nicht. Ich sollte nur darauf hoffen, dass gesundheitlich alles halbwegs okay ist in der Zeit und dass ich auch brauchbare Ideen habe in der Zeit. (Heute ist meine Muse ja mal wieder aufmüpfig. Die hüpft in irgendeinem Feenland oder so herum und interessiert sich nicht für mich… Wenigstens hat sie den Schweinehund mitgenommen. Der ist nämlich auch futsch. Will heißen: Der Wille zu Schreiben ist da, an der Umsetzung scheitert es, ich komme kaum voran. Doofe Sache das.)

Naja. Ich werde ja sehen, ob/wie es klappt. 😉