Informationskoller

Ich lese zuviel – eindeutig! Märchen, Geschichte, Ballettromane, Kochrezepte, Kram über osteuropäische Länder… Langsam kann ich kaum noch über etwas Anderes nachdenken. Selbst zu wirren Träumen führt das schon (ist ja auch eine sehr seltsame Kombination und ich lese all das echt durcheinander, je nach Laune). Leider zu keinen, die sich zu Geschichten schreiben ließen! (Und dummerweise auch nicht so etwas Lustiges, wie polnische Würste und osteuropäisches Gebäck, die mit roter Beete um die Wette über historische Bauten tanzen – das wäre ja zu herrlich!)

Ich lerne ja wirklich gern etwas dazu, Wissen gibt es ja eigentlich nie zu viel und man kann es ja auch immer gebrauchen (zumindest irgendwann) – aber kann das vielleicht doch irgendwie Überhand nehmen? Eventuell sollte ich mir mal darüber Gedanken machen. Aber andererseits kann das ja auch wunderbar von Schmerzen ablenken!

Als sei das nicht genug, hat sich zu einem der Themen dem ein komischer Charakter in meinem Kopf festgesetzt, den ich irgendwie mag und der auch recht amüsant und irgendwie niedlich ist. Ein ziemlicher Nerd, der sich für Geschichte interessiert – besonders zu einem speziellen Thema. Aber was soll ich bloß mit dem anfangen, wenn ich nur den habe und sonst nichts? Immer diese Eigenwilligkeit von potentiellem „Schreibgut“… außerdem sind vorher noch Dinge dran, in die er wahrlich nicht hineinpasst.

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Jetzt bräuchte man Käfig und Maulkorb. Aber das täte mir auch wieder leid. Denn eigentlich ist er dafür viel zu nett (und irgendwie auch zu traurig/arm dran). Hmpf. Das kann ich ihm doch nicht antun!

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