Ich fühl‘ mich so im Weg – Frankfurter Buchmesse Tag 4

Ich dachte ja, dass die Fachbesuchertage stressig seien… Nun korrigiere ich mich: Verglichen mit dem heutigen Tag sind die Fachbesuchertage reinste Entspannung! Es war… einfach nur voll heute. Immer wieder kam ich nicht weiter. Nur wenige haben Rücksicht genommen.
Ihr glaubt gar nicht, wie viele böse Blicke oder leise Flüche ich heute abbekommen habe, weil ich Leuten im Weg war. Jawohl, ich war ihnen im Weg! Sie kamen aus allen Richtungen. Kaum ließ mich jemand vorbei, kamen hinter mir oder an einer der Seiten Leute vorgeschossen, die schnell vorsprangen und die Lücke nutzten – damit ich auch ja nicht weiterkam. Was wage ich es auch ihnen im Weg zu stehen/fahren?
Ich bin eigentlich sehr ruhig, aber irgendwann habe ich auch mal geflucht und gemeckert. Da drehten sich dann auch ein paar Leute um und halfen mir. Kurz darauf kam dann ein Mann, ich glaube ein Mitarbeiter der Messe, der mich fragte, wo ich den hinwolle. Verzweifelt wie ich dank des Menschenknäuels war, lautete die Antwort: „Egal, nur aus dieser Menge raus!“ Mein Wunsch wurde mir erfüllt, die Menschen zur Seite dirigiert. Leider auch Erik, aber der kam dann doch noch mit.
Bei der Signierstunde zu Gaby Hauptmann war man am Piperstand total nett, hat mir den Weg frei gemacht und meine Bücher sogar etwas früher signiert. Wirklich super! Später bei der Fantasysignierstunde wurde auch ein wenig zur Seite geschoben, damit ich durchkam. Wolfgang Hohlbein und Thomas Finn haben mir da Bücher signiert. Man konnte sie am Stand kaufen, juhu! Ich hatte es vorher nämlich vergessen. Bei Finn es zu kaufen und bei Hohlbein es mitzubringen 😉

Ansonsten merke ich inzwischen echt sehr, wie schlimm die langen Fahrten hin und zurück sind. Heute haben wir die Buchmesse früher verlassen und sind noch zur Bucon – siehe Beitrag dazu 😉