Wer ist eigentlich: Nadine Böttcher ?

Was genau mich dazu bewogen hat, über sie zu schreiben, kann ich gar nicht mehr genau sagen. Wir waren letzten Freitag (wie fast immer) zusammen unterwegs. Neben der üblichen Einkaufstour allerdings auch im Wasserschloss Werdringen. Da gibt es ein Museum, in dem es hauptsächlich um Frühzeit und Fossilien geht. Allerdings gibt es auch eine Ritterfigur und ein paar mittelalterliche Dinge. Ziemlich cool ist es da auf jeden Fall, wenn es auch klein ist. 🙂

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Vermutlich liegt es vor allem daran, dass ich so schöne Fotos gemacht habe und mir dann dachte: Hey, warum nicht auch mal bloggen? Sie war damit einverstanden, also hier zwei Bilder:

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Nadine Böttcher und ich kennen uns seit mittlerweile 7 Jahren. Naja fast, glaube ich, war jedenfalls irgendwann im Sommer 2008. Wir haben uns erst nur ein wenig unterhalten, dann festgestellt, dass wir eine gemeinsame langjährige Freundin haben und danach quasi nur noch aneinandergepappt. Zumindest einige Monate lang, bis das Leben uns wieder in unterschiedliche Richtungen driften ließ. Mal haben wir uns viel gesehen, ein anderes Mal weniger. Aber seit längerer Zeit sehen wir uns nun im Normalfall mindestens einmal die Woche 🙂

Lange Rede, kurzer Sinn: Meine langjährige (mit-)beste Freundin!

Nadine bloggt übrigens als Veledalantia und ist schon in der Freakshow vom Wunderwaldverlag. Beim Rumänienprojekt ist sie auch dabei, was mich natürlich doppelt freut. 🙂 Sie hat zu wenig Zeit, um überall mitzumachen, aber ab und zu, da klappt es dann eben doch mal.

Wie man ihrem Blog mehr oder minder entnehmen kann, ist sie eine olle Hexe. 😉 Und eine Kristallschädel-Fee ist sie auch. Außerdem weiß sie viel mehr über Steine als jeder, den ich noch kenne – inklusive mir! Und überhaupt ist Nadine ziemlich verrückt. Ich schätze, dass ich sie genau deshalb so mag. Langweilig kann ja schließlich jeder!

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Freakshowgedanken

Ich habe heute mit veledalantia über den Wettbewerb vom Wunderwaldverlag gesprochen. Dabei geht es ja um Tanz, um Freaks, um etwas, das nicht dem Schönheitsideal entspricht. Man könnte auch sagen: Mut zur Hässlichkeit!

Dabei ist uns aufgefallen, dass die Definition von Hässlichkeit, einem Freak, dem was schön oder normal ist, ja variiert. Was heute schön ist, kann in 50 Jahren grauenvoll wirken. Was hierzulande hässlich ist, kann für andere Kulturen wunderschön sein. Letztlich ist es also immer eine reine Definitionssache – und ziemlich abhängig von der Gesellschaft und dem, was man lernt.

Außerdem ist auch immer die Frage, wie stark es überhaupt auffällt. Knallt es mir ins Gesicht oder finde ich es nur, wenn ich auf die Feinheiten achte?!

Ich habe es ja mit Wortdefinitionen, also musste Freund Duden mir wieder einmal Genaueres mitteilen – hier also das, was ich aus seinen Infos erdenke:

Ein Freak ist jemand, der nicht in die Gesellschaft passt, der sich nicht dem anpasst, was normal ist, nicht dem Ideal entspricht. Das ist zumindest die Definition, die man gleich im Sinn hat. Denkt man dann noch an etwas wie einen „Computerfreak“, dann ist es nicht mehr ganz so abwertend – weil es ja durchaus seine Vorteile haben kann, zum Beispiel, wenn man mal jemanden braucht, der Ahnung hat. 😉 Es ist also jemand, der sich sehr viel stärker mit etwas befasst, als der Durchschnittsmensch.

Hässlich kann entweder dafür stehen, dass etwas nicht schön ist, bzw. sogar abschreckendes Aussehen besitzt oder auch „böse“ Handlungen beschreiben.

Bringt das nun weiter? Nur bedingt. Immerhin könnte es den Tranzfreak geben oder den tanzenden Freak – das kann, aber muss nicht, das Gleiche sein. Ersteres ist jemand, der sich sehr für Tanz begeistert, ihn gar zum Lebensmittelpunkt kürt. Ein tanzender Freak ist jemand, der tanzt (ob jetzt in diesem Moment oder immer wäre hier fraglich) und außerdem eben nicht „dem Normalen“ entspricht. Ob er nun hässlich ist oder einfach nur zu sehr in seiner Welt, das muss man dann getrennt herausfinden. 😉

Wie sagt man doch so?

Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

Mit Hässlichkeit ist das ganz ähnlich. 😉

Gedankliches Sammelsurium

Momentan geht alles so schnell, dass ich gar nicht weiß, ob ich gedanklich noch mitkomme. Das ist zwar nicht schlimm, muss nun aber dennoch mal in einem Post verarbeitet werden. 😉

Es ist noch gar nicht lang her, dass Schwanengesang erschienen ist. Vor noch kürzerer Zeit habe ich die Belegexemplare bekommen. Das war ja schon tierisch aufregend und toll!

Nun sind es nur noch zwei Tage, bis auch Liebe zwischen Welten erscheint, mal ganz davon abgesehen, dass dann Halloween/Samhain ist!

Heute kam dann eine weitere Mail. Schließlich warte ich ja auch noch auf „Weihnachten im Potte“. Es geht voran und auch da steigt die Aufregung.

Nie habe ich etwas eingeschickt, immer still und heimlich vor mich hin geschrieben, nur selten etwas gezeigt – und auch nur guten Freunden. War seit Jahren in einem Schreibforum unterwegs und habe vor kaum mehr als einem Jahr dann passend zum NaNoWriMo eine Sykpegruppe gefunden, die sich dort gebildet hat. Bin dann in ein zweites Forum. Mir wurde Mut gemacht, ich habe ein paar Geschichten eingeschickt – und nun diese ganzen Ereignisse… Ein bisschen wirft mich das ja schon um, allein, dass ich den Mut hatte bei Ausschreibungen mitzumachen.

In wenigen Tagen ist wieder NaNoWriMo – und natürlich werde ich wieder mitmachen. Aber diesmal werde ich nichts Langes schreiben, sondern kürzere Sachen. Geschichten, die ich ohnehin schreiben will, nicht irgendetwas. Und nicht so hektisch, so gehetzt. Lieber in aller Ruhe, mit Füller und Tintenfass (zumindest zu einem großen Teil, ich schließe nicht aus, dass ich auch etwas tippe) bewaffnet.

Letztes Jahr dachte ich noch es ginge darum möglichst viel in kurzer Zeit zu schreiben – und vielleicht tut es das manchmal auch. Aber irgendwie hat sich meine Meinung da ein wenig verschoben. Ich möchte lieber langsamer schreiben – und mehr Freude daran haben, selbst wenn ich dann weniger schaffe. 😀

Passend dazu gibt es bald eine kleine Schreibtour auf meinem Blog, vielleicht sogar zwei. Ihr dürft gespannt sein, getestet wurden schon mehrere – sie sollten also funktionieren. Bisher habe ich mich aber nur bei einer der Touren entschieden sie hier zu teilen. Vielleicht gefällt oder hilft sie ja jemandem. 🙂

Wer nicht weiß, was eine Schreibtour ist, wird es bald erfahren. 😀

Belegexemplare! Lesen, lesen, leseeeeen!

Okay, eigentlich „gelesen“ und nicht „lesen“ – aber das war eben das, was ich dachte, als der Umschlag da war 🙂 Und darin lagen die beiden Belegexemplare „Schwanengesang“ vom „Wunderwaldverlag“. Das hat mir wirklich den Tag gerettet, nachdem ich heute wieder im MRT (und danach zur Besprechung) war. Zum Ablenken habe ich dann hinterher die Anthologie verschlungen. Quasi „am Stück“.

Ich habe es tatsächlich geschafft die Geschichten der Reihe nach zu lesen, so, wie es gedacht ist. Mein erster Gedanke nach dem Lesen von Anja Slaufs Geschichte war: Das ist wahrlich ein verdienter erster Platz! Die Geschichte ist einfach der Hammer. Das Setting trifft total meinen Nerv – wer hätte gedacht, dass man beim Thema „Tanz“ darauf kommen kann!

Dann habe ich meine eigene Geschichte gelesen. Und irgendwie war es ein ganz fremdes Gefühl ein so hübsches Büchlein in der Hand zu halten, in dem tatsächlich etwas steht, das von mir stammt! Irgendwie wirkt alles so anders dadurch – obwohl es ja noch immer mein Text ist. Resultat: Eines meiner beiden Belegexemplare wurde in eine Schublade gesperrt und wird da nun ruhen – als ganz persönlicher Schatz. Gelesen wird nur im Zweiten 😉

Bei der Geschichte von Elisa Bergmann überkam mich tatsächlich ein kleiner Schauer, zumal ich den Titel anfangs ein wenig anders gedeutet habe (und ans 15. Jahrhundert dachte – zumindest der Geschichtsmensch in mir 😉 ).

Bei der Geschichte von Erik Huyoff war der grobe Verlauf tatsächlich absehbar – das hat er aber mit einer wunderschön-magischen Idee wettgemacht! Hat was, in der Tat 🙂

Das soll nun übrigens (ähnlich wie bei den Kirchenburgen) nicht bedeuten, dass mir die anderen Geschichten nicht gefallen haben. Ich will schlicht und einfach nicht alle vorstellen/zu allen eine ausführliche Meinung abgeben.

Mein Fazit: Ich finde es klasse, dass meine erste veröffentlichte Kurzgeschichte in dieser tollen Anthologie steht!

Zeit für Schwanengesang!

Nun ist es also soweit. Wir haben den 30.09., was bedeutet, dass die Ballettanthologie endlich erscheint. Für mich heißt das: Es gibt tatsächlich etwas, das ich geschrieben habe, zu lesen. So ganz „richtig“ meine ich. Das ist wirklich aufregend und freut mich wahnsinnig. Jetzt als Ebook und bald als Buch zum Anfassen. Ich kann es kaum noch erwarten 😉

Freuen ist sowieso ein gutes Stichwort: Endlich kann ich Erik Huyoffs Geschichte lesen (in dem Fall kennen wir die Geschichte des anderen tatsächlich nicht) und auch die Storys der anderen Autoren – das ist doch aufregend, oder? Mal davon abgesehen gibt es da ja auch noch die Fotos, die Frau Stadelmann angekündigt hat. Ich könnte umherhüpfen und laut jubeln. Aber das tue ich nicht. Es ist mitten in der Nacht und man nimmt ja Rücksicht. Das kommt dann, wenn die Belegexemplarpost da ist. 😉

Ein wenig schade ist es aber auch, dass es nun erscheint. Das heißt nämlich, dass es fertig ist, dass meine Geschichte fertig ist. Und ein wenig komisch ist das dann doch. Man hat viel Zeit hineingesteckt, sie zig mal gelesen und überarbeitet. Es war total aufregend, dass die Geschichte genommen wurde, was beim Lektorat dann angemerkt wurde, wie das überhaupt so ist mit einer Verlegerin usw. – Einblicke in eine neue Welt eben. Vielen Dank dafür an Frau Stadelmann. 🙂

Meine Meinung zu „Im Schatten der Kirchenburgen“

Ich habe ja letztens schon erwähnt, dass ich mir die Kirchenburgen-Anthologie gekauft habe. Inzwischen habe ich sie gelesen, Häppchen für Häppchen, und komme zu dem Schluss, dass ich Anthologien heutzutage gar nicht mehr so langweilig finde. Früher mochte ich Kurzgeschichten nicht, aber anscheinend verändert es die eigene Meinung doch, wenn man sich selbst damit auseinander setzt. Doch zurück zum Thema: Das ist eine kleine, aber feine Anthologie und ein wirklich süßes Büchlein. Es hat sich gelohnt das Buch zu kaufen, definitiv.

Und einfach, weil mir danach ist, verlinke ich euch die Beiträge des Wunderwaldverlages zu den drei Geschichten, die mir am besten gefallen haben – damit meine ich aber auch, dass sie mir alle drei gut gefallen haben. Ich könnte nicht sagen, welche von ihnen mein Favorit ist, deshalb bitte die Reihenfolge der Auflistung nicht als Wertung betrachten. Außerdem gibt es übrigens keine Geschichte, die ich gar nicht mochte – doch das nur nebenbei.

Die Geschichte von Inga Kess – weil ich finde, dass zu Wenigen klar ist, wie schwer es schon früh für Juden sein konnte/war. Trifft meinen Geschichtsnerv, eindeutig.

Die Geschichte von Sabine Kohlert – weil Hexe prinzipiell schon mein Ding ist, Inquisition auch – und weil es mich überrascht hat. Trifft ebenfalls meinen Geschichtsnerv, nur einen anderen Teil davon.

Die Geschichte von Corinna Schattauer – weil es in der Zukunft spielt und anders ist, als ich mir eine Kirchenburg in der Zukunft vorstelle. Überrascht wird man doch immer wieder gern.

 

Ich kann mich inzwischen so richtig für Kirchenburgen erwärmen, die sind echt eine tolle Erfindung und haben sicherlich manches Leben gerettet – und wer sagt, dass sie es nicht wieder tun?

Schwanen mir da schon neue Beiträge zu „Geschichtswissen für Zwischendurch“ oder ähnliches? Vielleicht. 🙂

 

 

 

 

Freu, Freu, Freu

Ich habe wieder Lesefutter! Heute kam das „papierne Leseexemplar“ von der Irja an. Das kannte ich so gar nicht. Sollte ich bisher etwas lesen, so waren das stets Dateien. Und lasst euch das gesagt sein: Es ist voll toll ein Büchlein probelesen zu dürfen! Da hat man viel mehr „Lesefeeling“!

Das ist natürlich noch nicht alles, der Tag fing echt gut an. Recherchematerial gibt’s auch noch. „Archäologie: Grundzüge einer Historischen Kulturwissenschaft“ von Manfred K. H. Eggert. (Was baue ich auch eine gealterte Archäologin ein?) Und dann wäre da noch die Kirchenburgen-Anthologie aus dem Wunderwaldverlag – anscheinend haben mich die Beiträge von Frau Stadelmann dazu mehr beeinflusst, als ich dachte. Aber das Buch musste einfach her!

Somit bin ich nun ein glücklicher kleiner Schreiberling – und kann mich kaum entscheiden, womit ich anfangen will 😉